Dresden und die Schatztruhe Schlesiens

8 Tage Rundreise in herrschaftlichen Hotels

Deutschland und Polen – Dresden und die Schatztruhe Schlesiens

Dresden – Görlitz – Hirschberg – Hirschberger Tal – Breslau – Schweidnitz – Burg Fürstenstein

Die historische Region Schlesien links und rechts des Oberlaufs der Oder durchlebte als Schmelztiegel verschiedener Kulturen eine wechselhafte Geschichte. Nach der Herrschaft durch Böhmen, die Habsburger, Preußen und Österreich gehört die Region seit dem Zweiten Weltkrieg größtenteils zu Polen, lediglich ein kleiner Teil im Westen des früheren Niederschlesiens liegt in Deutschland. Ihre Rundreise führt Sie zu geschichtsträchtigen Städten und idyllischen Schlossparks, durch die bereits Kaiser und Adelige flanierten. Entdecken Sie mit Breslau die einstige Hauptstadt Schlesiens und lassen Sie sich von den weltberühmten Sehenswürdigkeiten Dresdens verzaubern. Am Fuße des Riesengebirges begeistern Herrenhäuser und Landsitze aus dem 19. Jahrhundert, als wohlhabende Zeitgenossen im Hirschberger Tal herrschaftliche Anwesen durch berühmte Baumeister errichten ließen. Heute nächtigen Sie in den aufwändig restaurierten Schlössern und tauchen bei einer Rundfahrt durch das Riesengebirge auch in die Naturschönheiten Schlesiens ein.

Bitte beachten Sie: Für unsere Reisen gilt die 2-G-Regelung. Das heißt: Voraussetzung zur Teilnahme an der Reise ist der Nachweis einer vollständigen Covid-19-Impfung oder ein Genesenen-Zertifikat.

Das Steigenberger Hotel de Saxe Dresden:

Dieses vornehme Hotel in einem imposanten Gebäude in der Nähe der barocken Frauenkirche ist 9 Gehminuten vom Zwinger und 2 km vom Hauptbahnhof Dresden entfernt.Die geschmackvoll eingerichteten Zimmer verfügen über kostenloses WLAN, Flachbildfernseher und Minibar sowie Möglichkeiten zur Tee- und Kaffeezubereitung. Zimmer der gehobenen Kategorie bieten Blick auf die Stadt und Suiten sind mit einem separaten Wohnzimmer ausgestattet. Neben einem eleganten internationalen Restaurant mit Sommerterrasse bietet das Hotel eine Lobbybar mit leichter Küche. Außerdem gibt es ein Spa, einen Fitnessraum, ein Business Center und 10 Konferenzräume.

Schlosshotel Hohenliebenthal / Pałac Lubiechowa:

Der Pałac Lubiechowa im Riesengebirge wurde erst im Juli 2021 eröffnet und verfügt über Restaurant, Bar, großen Garten mit Sonnenterrasse, Spa-Bereich, Dampfbad und Whirlpool. Die unterschiedlichen Zimmer befinden sich im Haupt- oder Nebengebäude und verfügen über Bad oder Dusche/WC, Haartrockner, WLAN und Sat-TV. Das Schloss wurde Anfang des 16. Jahrhunderts für die Dachs von Polsnitz erbaut. Im 19. Jahrhundert wurde es zu einem Getreidespeicher umgebaut. Der Bau trägt ein Walmdach, dessen Dachstuhl vermutlich aus der Bauzeit des 16. Jahrhunderts stammt, und hat für die Bauzeit typische Spitz- und Schulterbogengewände im Gebäudeinneren.

Bildquelle: GLOBALIS Erlebnisreisen

Highlights

  • Herrschaftliche Unterkünfte: Steigenberger Hotel de Saxe und Schlosshotel Hohenliebenthal
  • Dresden mit Frauenkirche, Zwinger und Semperoper
  • Kulturstadt Breslau mit Jahrhunderthalle
  • Die schönsten Schlösser und Herrenhäuser im Hirschberger Tal
  • Rundfahrt durch das Riesengebirge zur größten Fachwerkkirche Europas

Reiseverlauf

1. Tag: Individuelle Anreise nach Dresden

Frauenkirche, Residenzschloss und Semperoper – die Landeshauptstadt Sachsens empfängt Sie mit weltberühmten Sehenswürdigkeiten. In Sichtweite des Zwingers checken Sie im legendären Steigenberger Hotel de Saxe ein und können die Altstadt Dresdens am ersten Abend auf eigene Faust erkunden.

2. Tag: Halbtägige Führung durch die Altstadt Dresdens

Ein Stadtführer wird Sie durch die Altstadt Dresdens führen. Das Herzstück der auch Elbflorenz genannten Stadt ist die Frauenkirche. Der protestantische Bau aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und erstrahlt heute dank Spenden in altem Glanz. Wenige Meter weiter begeistert der 101 Meter lange Fürstenzug aus Meissener Porzellanfliesen, dahinter beheimatet das Residenzschloss den bekannten Museumskomplex mit Neuem Grünen Gewölbe und Münzkabinett. Vorbei an der Kathedrale geht es weiter zur Semperoper, die der Bombardierung Dresdens im Jahre 1945 zum Opfer fiel und nach erfolgreicher Restaurierung als eines der schönsten Opernhäuser weltweit gilt. Die Gemäldegalerie Alte Meister ist im spätbarocken Zwinger zu sehen, den besten Ausblick auf die Elbe eröffnet sich von den Brühlschen Terrassen.

3. Tag: Weiterreise über Görlitz und Hirschberg zum Schlosshotel Hohenliebenthal

Die erste Station der heutigen Fahrt ist Görlitz. Bis 1945 gehörte die östlichste Stadt Deutschlands zur Provinz Niederschlesien, heute bildet sie mit dem polnischen Zgorzelec auf der anderen Seite der Neiße eine Europastadt. Im historischen Zentrum sind die mitteleuropäischen Baustile mit Spätgotik-, Renaissance- und Barockbürgerhäusern gut erkennbar, zudem gilt Görlitz mit über 4.000 Kultur- und Baudenkmalen als größtes Flächendenkmal Deutschlands. Deshalb wird diese Stadt gerne als historische Kulisse in vielen aufwändigen internationalen Filmproduktionen genutzt. Anschließend geht es weiter ins polnische Hirschberg am Fuße des Riesengebirges. Die mittelalterliche Stadt spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte Niederschlesiens und begeistert mit denkmalgeschützten Bauten, wie den Bürgerhäusern am Ring, der Mariensäule und der Gnadenkirche mit barockem Hochaltar. Anschliessend Fahrt zum Schlosshotel Hohenliebenthal, das in den nächsten Tagen Ausgangspunkt für viele interessante Unternehmungen wird.

4. Tag: Ganztagesausflug – Das Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten lädt zum Verweilen ein.

Berühmte Baumeister wie Karl-Friedrich Schinkel und der Parkgestalter Peter Joseph Lenné schufen im 19. Jahrhundert für die königliche Familie und andere Adelige eine einzigartige Schlösser- und Parklandschaft im Vorland des polnischen Riesengebirges. Im Hirschberger Tal locken rund zwei Dutzend Burgen, Schlösser und Landsitze – so viele wie nirgendwo sonst in Europa. Nach einem Besuch des Museums auf Schloss Lomnitz werden Ihnen im dortigen Restaurant »Alter Stall« traditionelle polnische Speisen serviert. Am Nachmittag steht das Haus Wiesenstein in Agnetendorf auf dem Programm. Dichter und Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann ließ sich hier ein burgähnliches Gutshaus erbauen, das im Inneren im Jugendstil ausgebaut wurde. Anschließend geht es mitten hinein ins Riesengebirge bis nach Krummhübel. Der Ort ist bekannt für seine Stabkirche, die im 13. Jahrhundert in Norwegen errichtet, 1841 in Einzelteile zerlegt und im Riesengebirge wieder aufgebaut wurde. Rückkehr ins Schlosshotel zum Abendessen.

5. Tag: Ganztagesausflug nach Breslau

Nach dem Frühstück geht es gen Osten in die Hauptstadt der historischen Region Schlesien. Breslau hatte in seiner wechselhaften Geschichte bis zum Zweiten Weltkrieg eine mehrheitlich deutschsprachige Bevölkerung, heute zieht die viertgrößte Stadt Polens mit ihren historischen Bauten Gäste aus aller Welt an. Besonders sehenswert ist die Dominsel mit ihren Kirchen, auf der die Stadt ursprünglich gegründet wurde. Gotische Bauten und prächtige Bürgerhäuser bestimmen die Altstadt um den Ring. Nach einem Rundgang durch das Zentrum besichtigen Sie die Universität Breslau mit der barocken Aula Leopoldina, die um 1730 zu Ehren des römisch-deutschen Kaisers Leopold I. erbaut wurde. Genießen Sie die farbenfrohe Altstadt Breslaus mit Essensmöglichkeit oder zum Einkaufen. Zum Abschluss besichtigen Sie die Breslauer Jahrhunderthalle. Die Veranstaltungshalle wurde von 1911 bis 1913 erbaut und zählt mit der Iglica, einem 100 Meter hohen nadelförmigen Bauwerk, zum UNESCO-Weltkulturerbe. Rückkehr ins Schlosshotel zum Abendessen.

6. Tag: Ganztagesausflug Schweidnitz und Schloss Kreisau

Etwa eine Stunde vom Schlosshotel entfernt liegt der Ort Schweidnitz, in dem sich mit der evangelischen Friedenskirche eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Schlesiens befindet. Die größte Fachwerkkirche Europas entstand nach dem 30-jährigen Krieg als eine von drei Friedenskirchen, die Kaiser Ferdinand III. den schlesischen Protestanten mit dem Westfälischen Frieden zugestand. Für den Bau durften lediglich Holz, Sand, Lehm und Stroh verwendet werden, zudem musste die Kirche ohne Türme auskommen und innerhalb eines Jahres fertiggestellt werden. Der evangelische Bischof präsentiert Ihnen persönlich die Besonderheiten der Kirche, anschließend kommen Sie in den Genuss eines Orgelkonzerts. Am Nachmittag geht es weiter zum Schloss Kreisau, in dem 1989 eine deutsch-polnische Versöhnungsmesse mit Altkanzler Helmut Kohl und dem damaligen polnischen Ministerpräsidenten stattfand. Rückkehr ins Schlosshotel zum Abendessen.

7. Tag: zur freien Verfügung – Zusatzausflug: Ganztagesausflug Fürstenstein

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Der gepflegte Schlosspark lädt zum Verweilen ein. Oder nehmen Sie teil an unserem Zusatzausflug.

Zusatzausflug: Ganztagesausflug Fürstenstein
Mit der Burg Fürstenstein steht heute das größte Schloss Schlesiens auf dem Programm. Das Anwesen wurde Ende des 13. Jahrhunderts errichtet und gehörte später dem Adelsgeschlecht von Hochberg. Nach der Besetzung durch sowjetische Truppen und verschiedenen Nutzungen ist heute der gesamte Komplex öffentlich zugänglich. Neben dem Schloss besichtigen Sie auch die terrassenförmigen Gärten und das unterirdische Gangsystem, das KZ-Häftlinge unter größter Geheimhaltung errichten mussten. Zum Mittag können Sie in eines der Schlossrestaurants einkehren, bevor es weiter zum Kloster Grüssau geht. Die ehemaligen Zisterzienserabtei wurde 1810 säkularisiert und zählt heute als Polnisches Historisches Denkmal zu den bedeutendsten Barockanlagen Europas. Rückkehr ins Schlosshotel zum Abendessen.

8. Tag: Rückreise

Jetzt heißt es leider Abschied nehmen vom historischen Schlesien. Nach dem Frühstück geht es mit dem Bus zurück nach Dresden.

Reisen zu Corona-Zeiten:

Ihre Gastgeber und Globalis Erlebnisreisen achten auf die Gesundheit ihrer Gäste und Mitarbeiter. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir im Hotel sowie bei den Ausflügen auf ein striktes Gesundheits-Management zu Ihrem Wohle achten. Hierzu gehören ein umfangreiches Desinfektions-Programm im Hotel und einige Verhaltensregeln, welche wir Ihnen vor Abreise näherbringen. Kein Grund zur Sorge, ganz im Gegenteil: es macht das Reisen für uns alle sicher und zum Vergnügen!

Für unsere Reisen gilt die 2-G-Regelung. Das heißt: Voraussetzung zur Teilnahme an der Reise ist der Nachweis einer vollständigen Covid-19-Impfung oder ein Genesenen-Zertifikat.

Termine

8 Tage / 7 Nächte

12.05.-19.05.2023
26.05.-02.06.2023
09.06.-16.06.2023
08.09.-15.09.2023
22.09.-29.09.2023
06.10.-13.10.2023

An- und Abreisetag: Freitag

Reisepreise

Preise pro Person im Doppelzimmer: 1.395,- € p.P.
Einzelzimmerzuschlag: 395,- €

Eingeschlossene Leistungen

  • 2 x Übernachtung im Steigenberger Hotel de Saxe in Dresden
  • 5 x Übernachtung im Schlosshotel Hohenliebenthal
  • 7 x Frühstück
  • 4 x Abendessen im Schlosshotel Hohenliebenthal
  • 2 x Hauptmahlzeiten in traditionellen schlesischen Restaurants
  • Stadtrundgang Dresden
  • Besichtigung von Görlitz und Hirschberg
  • Ganztägiger Ausflug ins Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten
  • Ganztagesausflug nach Breslau
  • Ganztagesausflug nach Schweidnitz und Schloss Kreisau
  • Busrückreise nach Dresden
  • Sachkundige Reiseleitung während der gesamten Reise
  • Gesundheits-Management und aktuelles Hygiene-Programm während der Reise
  • Reiseliteratur

Optionale Wunschleistungen – nur vorab buchbar:

  • Bundesweite Bahnanreise nach Dresden und zurück in der 1. oder 2. Klasse:  zum tagesaktuellen Preis (den genauen Preis erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung)
  • Zusatzausflug Burg Fürstenstein: 45,- € p.P.

Nicht im Reisepreis eingeschlossen: Individuelle An- u.  Abreise nach Dresden

Verantwortlich für den Inhalt dieser Ausschreibung und für die Durchführung der Reise ist der Veranstalter GLOBALIS Erlebnisreisen GmbH, Uferstraße 24, 61137 Schöneck

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Dresden 51.049300, 13.738100

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